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Lohnt sich positves Denken?


Unsere Gedanken sind machtvoll und nehmen in großem Maße Einfluss auf unser Leben. Tatsächlich spornt uns kaum etwas so sehr an, wie die Aussicht auf ein positives Ergebnis; eine geistige Kraft namens »Optimismus«. Doch anstatt metaphorisch gesprochen "Glitzer auf unsere Gedanken zu streuen" und positiv über uns selbst zu denken, sind wir oft unsere größten Kritiker. Das, was wir bereits gut machen, ist eine Selbstverständlichkeit und wird nicht weiter beachtet. Wir sind auf Ergebnisse und Optimierung getrimmt, wollen uns weiter entwickeln. Grundsätzlich ist das auch eine tolle Sache, aber der Fokus vieler Menschen scheint in unserer Leistungsgesellschaft fast ausschließlich darauf zu liegen. Um vermeintlich glücklich zu werden, glauben wir immer noch ein Schippchen drauf legen zu müssen.


Etwas läuft nicht wie geplant und wir sind enttäuscht und sauer über uns selbst. Wir kritisieren uns heftig und beschimpfen uns manchmal sogar. Dementsprechend schlecht fühlen wir uns dann auch. Warum sind wir so ungnädig mit uns selbst, anstatt uns die Empathie entgegen zu bringen, die wir auch anderen in der gleichen Situation entgegen bringen würden? Und ist Perfektion immer das Maß aller Dinge?


"Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt

Buddha


Es gibt mit Sicherheit Dinge in unserem Leben, die nicht perfekt sind, die aber vielleicht im Moment mal so bleiben können, weil sie schon ganz gut sind. Darüber hinaus gibt es bestimmt eine Vielzahl von Dingen, die in unserem Leben schon richtig gut laufen und auf die wir stolz sein können. Warum aber ist das nicht unser Fokus und die paar Kleinigkeiten, an denen wir noch feilen können, die Nebensache? Weil das fest verankerte Muster in unserem Gehirn funktionieren. Wir glauben immer besser werden zu müssen, weil viele von uns das so gelernt und vorgelebt bekommen haben. Außerdem entwickelt sich unser Geist auch gerne weiter.


Ich möchte Euch für das neue Jahr den Gedanken in den Kopf setzen, mal eine andere Perspektive einzunehmen. Wie fühlt sich das an, wenn wir gut zu uns selbst sind? Wann habt Ihr Euch das letzte Mal gelobt? Euch getröstet, wenn etwas schief gegangen ist? Wann wart Ihr in schwierigen Momenten mitfühlend und seid behutsam mit Euch umgegangen? Wie wäre es mit: "Es ist schön, ich zu sein"? Ungewohnt? Glaube ich, geht mich auch immer noch so. Bitte bedenkt aber, dass ein einfühlsamer und freundlicher Umgang mit uns selbst eine wertvolle Kraftquelle ist, die uns Zuversicht und Selbstvertrauen vermittelt, den ständigen Kritiker in unserem Kopf verstummen lässt und auch Stress abbaut. Also ja, positives Denken lohnt sich!


Mehr über die Kraft der Gedanken, auch wie sie sich beim Essen auswirken: "Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essens", S. 70 ff.


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