Kaffee-Entzug


In Vorbereitung auf meine Bandscheiben-Operation habe ich in den vergangenen Wochen auf Drogen, wie Schmerzmittel und Alkohol verzichtet. Ich erklärte diese Praxis während einer Behandlung der Heilpraktikerin meines Vertrauens, worauf sie erwiderte: "Warum lässt Du dann nicht auch den Kaffee weg? Die darin enthaltenen Giftstoffe muss Dein Körper auch mühsam aussondern. Und wenn Du schon entgiftest, dann..." Ohne lange nachzudenken versprach ich, den Kaffee bis nach meinem Krankenhausaufenthalt wegzulassen. Was dann kam, hat mich überrascht.

Am ersten Morgen fiel es verhältnismäßig leicht, auf Kaffee zu verzichten. Das hatte ich schon während meiner Fasten-Erfahrung vor einigen Wochen festgestellt. Am dritten und vierten Tag hat ich so schlimme Kopfschmerzen, wie selten zuvor. Nach Aussage meiner Heilpraktikerin waren das die "normalen" Entzugserscheinungen. Ich war entsetzt! Konnte ein Genussmittel, dass ich seit Jahren täglich zu mir nehme - zugegebenermaßen manchmal in einer Quantität von 1 l - Derartiges in meinem Körper bewirken? Um den Entzug zu kompensieren, habe ich ein Rezept für einen sehr belebenden Gewürztee entwickelt (1,5l kochendes Wasser, 1 EL Bio-Tee Pfefferminze, Fenchel & Kamille, 1 TL grüner Szechuanpfeffer, 1 Stück frischer Ingwer, ca. 5 Kardamom-Kapseln und 2 Stück frischer Kurkuma enthalten sind. Wenn diese Mischung ca. 10 Minuten durchgezogen ist, füge ich ca. 1-2 EL Agavendicksaft hinzu. Diese Mischung hat mir so ein Geschmackserlebnis bereitet, dass ich Kaffee seither nicht mehr so sehr vermisst habe. Jeden Tag eine Tasse von diesem Tee stärkt das Imunsystem! Da ich mit dem Entzug nun auch schon durch bin, werde ich auch nicht wieder zum Kaffee zurückkehren - oder doch? Mal sehen... Zumindest geht dem ein bewusster Entscheidungsprozess voraus.

Mit allen Sinnen!

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