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Gesund und Schlank durch Mandeln


Mandeln haben einen relativ hohen Kaloriengehalt (576 kcal/100g) , deshalb verzichten viele Menschen auf sie. Das ist schade und auch unnötig, denn die Mandel hat nährstofftechnisch viel zu bieten. Aufgrund ihres hohen Proteingehaltes (19%) galt die Mandel, die seit ca. 4000 Jahren kultiviert wird, vor einigen hundert Jahren im Mittelmeerraum als Grundnahrungsmittel.


Sie hat viele ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Kupfer sowie große Mengen an Vitamin E und B-Vitaminen. Der regelmäßige Verzehr von Mandeln senkt den Cholesterinspiegel (das "böse" LDL) und erhöht gleichzeitig das "gute" HDL. Bereits 60g Mandeln pro Tag haben laut Studien einen positiven Effekt auf die Knochendichte. Mandeln sind basisch und wirken präbiotisch. Präbiotika sind unverdauliche Lebenmittelbestandteile, die ihren Wirt (also uns) günstig beeinflussen. Das tun sie, indem sie das Wachstum und die Aktivität einer oder mehrerer Bakterienarten im Dickdarm gezielt anregen und somit die Gesundheit des Wirts (immer noch wir) verbessern. Kurz gesagt: Sie ernähren die Darmbakterien, von denen wir gerne viele haben wollen, weil sie unser Immunsystem stärken. Über präbiotische Wirkung und die Vorzüge für unsere Gesundheit haben wir in unserem Blogbeitrag "Wie unsere Darmbakterien unser Essverhalten beeinflussen" berichtet.


Es mag verwundern, aber Mandeln helfen tatsächlich auch beim Abnehmen und sind ein wunderbarer Snack, z.B. während eines stressigen Arbeitstages. Im Gegensatz zu Kohlenhydraten durch Brötchen oder Kaffee-Stückchen lässt der Verzehr von Mandeln den Blutzuckerspiegel nicht hoch ansteigen, es kommt daher auch zu keinem späteren starken Abfall und Heißhungerattacken bleiben aus. Studien belegen dass Mandeln auch dann beim Abnehmen helfen, wenn sie in größeren Mengen von 50-80 g pro Tag verzehrt werden. Und vielleicht machen sie sogar glücklich: Mandeln enthalten Tryptophan, ein Vorläufer des Neurotransmitters Serotonin, das für unsere Glücksgefühle zuständig ist, für Entspannung sorgt und Stress entgegen wirkt - ein perfekter Büro-Snack also. Wie wäre es denn morgen mit Mandeln, Früchten und Gemüse als Büro-Snack, anstatt belegter Brötchen?

Für alle, die dieses Jahr bei Veganuary mitgemacht haben und immer noch verzweifelt sind, weil sie keine schmackhafte Alternative für die Kuhmilch im Kaffee gefunden haben (mir ging das damals auch so): Pflanzenmilch einfach selbst herstellen. Das geht ganz einfach und mit fast allen Nüssen. Meine persönliche Lieblingskombination ist mittlerweile Mandel-Paranuss-Milch, die ich regelmäßig herstelle und in Kaffee benutze. Da ich die Mandeln und Paranüsse in Rohkostqualität einkaufe und sie bei der Herstellung auch nicht erhitze oder blanchiere, nehme ich schon mit meinem morgendlichen Kaffee wertvolle Nährstoffe auf. Einfacher gehts doch nicht, sich gesund zu ernähren, oder? Aber Vorsicht: Gießt man die Pflanzenmilch auf den kochendheißen Kaffee gehen Nährstoffe verloren. Daher den Kaffee so lange, wie es der persönliche Geschmack erlaubt, abkühlen lassen und dann erst die Pflanzenmilch dazu geben. Hier geht's zum Rezept für selbst gemachte Pflanzenmilch.

Pflanzenmilch eignet sich auch hervorragend, um die sog. goldene Milch herzustellen. Sie wird durch eine (ebenfalls selbst hergestellte) Paste aus Kurkuma und Ingwer hergestellt, stärkt unser Immunsystem und hilft als Prävention sensationell gut während der Erkältungszeit und gegen das erste Kratzen im Hals. Hier geht's zum Rezept für Kurkuma Latte oder selbst gemachte goldene Milch.





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