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Vorsätze für's neue Jahr erfolgreich umsetzen!


Eigentlich braucht es keines bestimmten Datums für Veränderungen, wenn man spürt, dass sich etwas im Leben ändern sollte. Auf der anderen Seite bietet sich der Beginn eines neuen Jahres natürlich besonders an. Denn wir haben in der Regel nicht das Gefühl, dass der 1. Januar nur ein Tag nach dem 31.12. ist, wie es in jedem anderen Monat der Fall ist. Subjektiv gefühlt beginnt mit dem 1. Januar eine neue Ära. Und das können wir für unsere Ziele nutzen.


Für die meisten von uns bedeuten Neujahrsvorsätze, dass eine alte Gewohnheit durch eine neue überschrieben werden soll: gesünder essen/weniger Süßigkeiten, aufhören zu rauchen, weniger Alkohol trinken, mehr Sport treiben, etc.


"Mit der nötigen Disziplin klappt das schon!"

Der gängige Irrglaube ist, dass es mit der nötigen Disziplin schon klappt. Das trifft aber nur auf wenige Menschen zu. Hinter der vermeintlich harten Disziplin steckt dann eher eine besonders starke Emotion, der unbedingte Wille, die Veränderung aus bestimmten Gründen herbeizuführen, z.B. wegen substanzieller Angst um die eigene Gesundheit. Die übrigen tun sich oft schwer und geben nach ein paar Tagen auf. Und damit sind sie in guter Gesellschaft, denn ca. 92% der in Betracht gefassten Neujahrsvorsätze scheitern nach wenigen Tagen.


Nachdem der Vorsatz, z.B. Chips, Schokolade, Süßigkeiten wegzulassen, ein paar Tage geklappt hat, geht es oft mit dem "verbotenem Essen" erst richtig los. Das heißt, statistisch gesehen tun wir von dem, was wir eigentlich aufgeben wollen, dann sogar mehr. Die Wissenschaftlerin Marieke Adriaanse von der Universität Utrecht nennt das den "Ironie-Effekt".


Nicht zu vernachlässigen ist der mächtige Hüter unserer Gewohnheiten, der dafür sorgt, dass möglichst gerade keine Veränderung eintritt: unser innerer Schweinehund. Denn solange wir alles machen, wie bisher, gehen wir kein Risiko ein und fühlen uns sicher.

Jeder kann jede Gewohnheit jederzeit ändern

Die gute Nachricht ist, dass Sahnetorten zu ignorieren und stattdessen laufen, schwimmen, kick-boxen zu gehen genauso zur Gewohnheit werden kann, wie abends fernzusehen und auf der Couch Schokolade zu essen. Wichtig ist dafür, sich mit den drei Elementen einer Gewohnheit vertraut zu machen und achtsam seine eigene Gewohnheitsschleife zu erforschen.


Lies' bitte hier unbedingt nach, welche Elemente das sind, was sie in der Gewohnheitsschleife bewirken und wie man bewusst dagegen steuern kann. Das ist wirklich wichtig für die Umsetzung Deiner Vorsätze. Jede Gewohnheit hat diese drei Elemente, sonst wäre sie keine geworden. Und jede erwünschte neue Verhaltensweise braucht diese drei Elemente, sonst wird sie nicht zur Gewohnheit. Erst, wenn Du alle relevanten Faktoren kennst, stehen die Chancen gut, dass es auch klappt!


Ich wünsche ganz viel Erfolg beim der Umsetzung, verbunden mit den besten Wünschen für das neue Jahr 2022!