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Ernährungsgewohnheiten am 1. Januar ändern?


"Mit der nötigen Disziplin klappt das schon!"


Viele von uns haben diesen Satz schon gehört oder bestimmt schon gedacht, sei es in Bezug auf gesunde Ernährung, Abnehmen, mehr Sport treiben, aufhören zu rauchen, etc. Klingt logisch, ist aber ernährungspsychologisch falsch. Denn unser Ernährungsverhalten zum Beispiel wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Die meisten davon sind uns nicht bewusst. Welche das sind, liest Du hier. Und wenn etwas bei anderen nach außen wie geballte Disziplin aussieht, dann steht dahinter eine starke Emotion, z.B. das unbedingte Verlangen, etwas zu ändern.


Doch auch das unbedingte Verlangen, eine Gewohnheit zu ändern, reicht oft nicht aus. So führt der Vorsatz: "Ab 1. Januar esse ich nur noch gesund!" meist zum Gegenteil. Da geht's spätestens nach einem Tag des Durchhaltens mit der Schokolade und den Chips erst richtig los. Das heißt, wir tun sogar noch mehr von dem, was wir eigentlich aufgeben wollen und fühlen uns dann noch schlechter als vorher. Die Wissenschaftlerin Marieke Adriaanse von der Universität Utrecht nennt das den "Ironie-Effekt".


Und nicht vergessen: Da sind mächtige Kräfte am Start, die dafür sorgen, dass wir lieb gewonnene Gewohnheiten auch weiterführen. Und deswegen schaffen auch nur etwa 8% es, ihre Neujahrsvorsätze umzusetzen. Was unserer innerer Schweinehund und unsere körpereigene Happiness-Droge Dopamin damit zu tun haben, liest Du hier.


Um eine neue Gewohnheit aufzunehmen bzw. eine alte aufzugeben müssen wir uns deren drei Elemente anschauen. Jede Gewohnheit hat diese drei Elemente, sonst wäre sie keine geworden. Wenn Ihr alle Faktoren kennt, die eine Rolle spielen, stehen die Chancen gut, dass es auch klappt!


Viel Erfolg beim Umsetzen Eurer Neujahrsvorsätze und seid gnädig mit Euch selbst, wenn es mal nicht funktioniert.



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