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Rosenkohl mal anders...


Zur Zeit sieht man überall im Netz schöne Fotos von Rosenkohl, der gerade aus dem Backofen kommt. Obwohl ich diese gebackene Variante sehr lecker finde, wollte ich am Sonntag gerne mal etwas Frischeres aus Rosenkohl machen. Eigentlich hatte ich geplant, die Variante aus meinem Buch „Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essens“ zu kochen (Rosenkohl in Pistazien-Minze-Creme, S. 92), die ich heiß und innig liebe. Und obwohl ich gefühlt immer Kokosmilch in der Speisekammer habe, war sie am Sonntag (natürlich, wenn kein Geschäft offen hat) aus. Aber ich hatte noch Kokos-Joghurt und habe dann kurzerhand nach ähnlicher Zubereitung einen Pistazien-Kardamom-Joghurt dafür gezaubert und jede Menge Kräuter und Sprossen dazu gegeben. Köstlich!


Rosenkohl enthält viel Vitamin C, einige B-Vitamine und wertvolle Mineralstoffe. Toll sind auch die sekundären Pflanzenstoffe (vor allem die Glukosinolate), die unter anderem das Risiko vor bestimmte Krebserkrankungen senken können. Das sind auch die, die für den typischen Kohlgeschmack verantwortlich sind. Damit die fettlöslichen Vitamine auch gut verwertet werden können, geben wir etwas Leinöl in das Joghurt. Das hat zugleich schöne Omega-3-Fettsäuren. Rosenkohl ist wie alle Kohlarten sehr gesund. Es lohnt sich also, ihn öfter mal in den Speiseplan einzubauen. Dafür bietet sich die winterliche Jahreszeit natürlich an. Vielleicht mit diesem Rezept?


Das wird gebraucht (für vier Portionen):
  • 1 kg Rosenkohl

  • 100 g Pistazien, geschält und sehr fein gehackt

  • 2 Kardamom-Kapseln (grün)

  • 500 g Kokosjoghurt vegan „greek-style” (ich verwende ANDROS so good so veggie*, gibt’s bei Rewe)

  • 1 TL Zitronensaft

  • 1 TL Leinöl

  • ½ TL Agavendicksaft (oder ein anderes Süßungsmittel)

  • naturbelassenes Salz

  • 1-2 Hände voll Kräuter (glatte Petersilie, Koriander und Minze)

  • Deko: Sprossen und Microgreens nach Belieben

(*unbezahlte Werbung wegen Markennennung)

Und so wird’s gemacht:
  1. Den Rosenkohl putzen und entweder 15 Minuten im Dampfgarer bei 100 Grad C garen oder im Kochtopf bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen, so dass der Rosenkohl noch Biss hat.

  2. Die Kardamom-Kapsel knacken, die Samen herausholen, im Mörser zerdrücken.

  3. Die Pistazien in einer beschichteten Pfanne mit dem Kardamom rösten bis alles duftet, etwas Wasser dazugeben, kurz aufkochen lassen und dabei rühren, bis alles zu einer cremigen Masse verarbeitet ist. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Masse abkühlen lassen.

  4. Während die Pistazien-Creme abkühlt, die Kräuter waschen, putzen, hacken und mit den übrigen Zutaten (bis auf Sprossen/Microgreens) verrühren. Mit Salz abschmecken.

  5. Den Rosenkohl auf einer großen Platte anrichten, nach Belieben mit dem Joghurt servieren. Ich gebe ein paar Kleckse verteilt direkt auf den Rosenkohl, bestreue mit Sprossen und Microgreens (was ich gerade habe) und stelle den Rest des Joghurts in einer kleinen Schüssel dazu.

Viel Vergnügen beim Nachkochen und Genießen - mit allen Sinnen!


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