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So konservierst Du den Sommer


Mit dem Spargelstich im Frühjahr beginnen die Monate der kulinarischen Fülle in unseren Breitengraden. Danach werden die wunderbaren, nährstoffreichen Beeren reif. Derzeit ist es auf dem Wochenmarkt noch eine absolute Freude, bei regionalen Anbietern einzukaufen. Die Auslagen sind voll von frischem Gemüse, knackigem Salat, wunderbaren Kräutern, sonnengereiften Tomaten, die tatsächlich noch nach Tomate schmecken und leckerem Obst etc. Es ist nicht nur toll, diese Vielfalt jetzt zu genießen. Manches davon, kann man auch ganz leicht in die späteren Jahreszeiten mit nehmen. Denn wir steuern jetzt im Schweinsgallopp auf die weniger ertragreichen Monate zu, in denen es gefühlt „nur“ Kohl, Pilze, Nüsse und Kürbis gibt. Nicht, dass ich letzteres nicht alles sehr mögen würde, aber es gibt einfach weniger Auswahl.


Was ich bislang gemacht habe...

Da die Nächte jetzt immer kälter werden, habe ich mein Liebstöckel, Rosmarin, Salbei, Pipernelle und andere Kräuter geerntet, klein geschnitten mit gutem Olivenöl in Eiswürfelbehälter eingefroren. So kann man sie jederzeit zum Kochen oder Salat verwenden. Die Kräuter halten sich in Öl besonders gut und bleiben schön frisch. Die Stile schön aufheben und in einer Tiefkühltüte in den Tiefkühler geben! Sie können dann wieder herausgeholt werden, wenn die erste Bratensauce hergestellt wird.

Eine weitere Methode, die Vitalstoffe für die kälteren Jahreszeiten zu erhalten, ist das äußerst gesunde Fermentieren, zu dem ich schon viel geschrieben. Meinen Tipp, Knoblauchzehen zu fermentieren, um diese dadurch für Wochen und Monaten im Kühlschrank haltbar zu machen, kennt Ihr schon. Diese Woche habe ich das erste Mal Perlzwiebeln beim Gemüsehändler entdeckt. Ich kenne sie eigenlich nur aus Mixed Pickles im Glas und habe sie nun das erste Mal wie den Knoblauch fermentiert. Das Schälen war etwas mühsam, aber so habe ich die kleinen Zwiebel jetzt im Kühlschrank immer griffbereit, knackig, frisch und sie werden nicht trocken. Zudem werden sie durch das Fermentieren noch gesündern – UND... fermentieren kann wirklich jeder. Das beste ist: Sie schmecken großartig! Hier ist das Rezept.


Des weiteren habe ich zum dritten Mal Pflaumenkompott gekocht, denn die letzten 5 kg, die ich bereits verarbeitet hatte, waren schnell weg. Abgesehen davon, dass ich auch einige Gläser verschenkt habe, lieben wir es, diesen Kompott mit Grießbrei, Joghurt etc. zu essen. Natürlich kann man es auch für ein Kuchenrezept verwenden, Crumble herstellen oder mit leckerer Vanillesoße naschen.


Pflaumenkompott zu kochen ist ganz einfach. Du benötigst nur die Früchte, Zucker und passende Einweckgläser. Das folgende Basis-Rezept könnt Ihr natürlich mit Gewürzen Eurer Wahl verfeinern, z.B. Zimt, Nelken, Sternanis. Ich mag es so, wie es unten steht, am liebsten.


Das wird gebraucht:

1 kg Pflaumen

250 g Gelierzucker 2:1

Etwas Vanilleextrakt

Etwas Zimt

Etwas frischer Ingwer, fein gerieben

Saft ½ Zitrone

Etwas Wasser

So wird’s gemacht:

Die Pflaumen waschen, entsteinen und mit den übrigen Zutaten mischen. Soviel Wasser dazugeben, dass die Pflaumen nicht am Boden anbrennen. Das Ganze verrühren und bei ¾ Hitze für ca. 20-25 min kochen. Danach heiß in Gläser füllen und sofort verschließen.

Ganz zum Schluss noch das Rezept des Tages: Kürbis-Käsekuchen (vegan) Ich habe diesen Kuchen heute tatsächlich zum ersten Mal zubereitet und meine Testesser (und ich) sind begeistert: Ein ganz cremiger, fluffiger Kuchen, den man nicht nur zu Halloween zubereiten kann, aber wer mag, zu Halloween mit einem Spinnennetz als Deko versehen kann. Ich überlege, dass zu meinem Nachtisch für Heiligabend zu machen, dann aber mit Pistazien-Sahne und Microgreens.


Ich wünsche Euch einen achtsamen Sonntagabend und ein tolle Woche! Ich melde mich ab morgen auf meinem Istagram-Account vom Starnberger See bzw. aus München.


Bitte beachten! Die Ernährungsbedürfnisse des Einzelnen sind so speziell, wie jeder Mensch selbst. Dieser Beitrag kann daher nur eine Anregung sein, die jeder für sich selbst auf Bekömmlichkeit überprüfen sollte.




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