Scheißschlau! Die ersten Rezepte...

June 1, 2016

Worum geht's ?

Nachdem wir in diesem Monat schon zwei Mal darüber gesprochen haben, wie wichtig es ist, unsere Darmflora zu pflegen und auch mein Mann mich schon fragte: "Na, was essen wir denn jetzt, um das zu bewerkstelligen?" wollte ich den großen Tönen Taten folgen lassen. So war ich am vergangenen Wochenende fleißig und habe getüftelt. Nachfolgend gibt es schon mal zwei ganz einfache Vorschläge - more to come. Heute geht es um Präbiotika. Zur Erinnerung: Probiotika sind die für unsere Gesundheit förderlichen Bakterienstämme. Präbiotika sind die kleinen Helferlein, die diese Bakterienstämme für ein langes und aktives Leben in unserer Darmflora versorgen. Chicorée und Topinambur enthalten diese Präbiotika in signifikanter Menge.

 

Während meiner Kindheit gab es bei uns zuhause Chicorée in Schinken eingewickelt und mit Käse überbacken. Habe ich geliebt! Abgesehen davon, dass ich mittlerweile Vegetarier bin, können Lebensmittel, die Präbiotika enthalten, eine gute Darmflora dann unterstützen, wenn sie roh gegessen werden. Das heißt, die Helferlein sind weitestgehend pfutsch, wenn Chicorée erhitzt wird. Roh empfinden viele Chicorée allerdings als bitter. In dieser frischen Salat-Kombination (mit Paprika, Spargel, Kürbiskernen, Möhren, Pimpernelle... etc.) reiht sich der Chicorée mit seinen Bitterstoffen fast schon unauffällig ein. Für meine Freunde, meinen Mann und meinen Sohn (meine Testesser am letzten Sonntag) habe ich gehobelten Bio-Parmesan über den Salat gegeben sowie wertvolles Bio-Kürbiskernöl. Bio-Schafskäse über den Salat gebröselt passt sicherlich auch gut. Hier geht es zum Rezept

 

Topinambur wird gerne als die Erdartischocke bezeichnet. Ich finde sie (oder er?) schmeckt wie eine Mischung aus Kohlrabi, Nüssen und...? Ja, vielleicht auch Artischocke. Konnte mich nicht festlegen. Erst habe ich es als Rohkost probiert, was recht lecker war und mit einem leckeren Dip noch besser gewesen wäre (hatte nicht die Zutaten, die mir vorschwebten  und es war Sonntag). Dann habe ich die Knollen in eine Marinade (2 EL Miso-Paste, 1 EL Zuckerrübensirup, 4 EL gutes Pflanzenöl, Chilliflocken, etwas Zitronensaft und frische Minze & Oregano) eingelegt und (wirklich) ganz kurz auf dem Grill angebraten. Sehr lecker! Dummerweise habe ich vergessen, die "After"-Fotos zu machen. 

 

Meine letzte Anregung für heute heißt: Sauerkraut selbst herstellen. Wie schon beim Beitrag "Fermentierte Lebensmittel" beschrieben ist Sauerkraut eine Wohltat für unsere Darmflora. Keine Wohltat war das händische Schneiden des Weißkohls (falls das ein Hersteller von Küchenmaschinen liest, wäre ich über einen Werbeauftrag dankbar!). Da ich noch nicht weiß, was dabei rauskommt (das Kraut gärt gerade im Keller und brodelt im Glas), hier nur die Vorankündigung für das Sauerkrautrezept (wenn es was geworden ist). 

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