Gute Vorsätze für 2017 - Dieser sollte unbedingt dabei sein...!

January 1, 2017

Worum geht's ?

 

Weihnachten und Silvester sind wieder wie im Fluge vergangen und das neue Jahr 2017 ist angebrochen. Anlass für viele Menschen, Vorsätze für das neue Jahr zu fassen. Mit dem Rauchen aufhören, abnehmen, mehr Sport treiben, öfter Freunde treffen etc. Ich habe zwei Vorsätze für dieses Jahr gefasst und einer davon ist, noch öfter positiv zu denken. Warum gerade positiv denken?

 

Als ich im Alter von 16 Jahren ein Jahr mit einer US-amerikanischen Gastfamilie in New York als Austauschschülerin gelebt habe, hat mein Gast-Vater jeden Tag sog. "positiv thinking tapes" gehört. Nicht selten kam er danach auf mich zu und fragte mich sehr euphorisch: "Bea, isn't it a beautiful day today?", wenn es draußen gerade in Strömen schüttete. Ich konnte damals damit überhaupt nichts anfangen und empfand es als übertrieben und aufgesetzt. Heute denke ich an ihn zurück und muss schmunzeln, insbesondere, wenn ich Artikel wie diesen schreibe. Positives Denken ist eine Kraft, die ein unglaubliches Potenzial für unser Wohlempfinden birgt. Warum ist das so?

 

Wir haben in Kapitel 07 meines Buches "Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essens" darüber gesprochen, wie machtvoll unsere Gedanken sind und in welch großem Maße sie auf unser Leben Einfluss nehmen. Was wir auch gelernt haben ist, dass der Mensch ein eher irrationales Wesen ist, das vor allem von seinem Unterbewusstsein gelenkt wird. Unser Gehirn sucht nach Strukturen und legt diese abhängig von unseren Erlebnissen, Gefühlen und Gedanken an. Denken wir vor allem negativ, so ist diese Struktur sehr vereinfacht ausgedrückt in unserem Gehirn ausgeprägt und bei nächster Gelegenheit wahrscheinlich wieder (unbewusst) unsere erste Wahl bezüglich des Pfades, den wir beschreiten wollen. Das heißt, wir erleben eine Art Schneeball-Effekt, der dann auch noch durch das Gesetz der Resonanz verstärkt wird (Kapitel 09). Ist unsere feinstoffliche Energie von negativen Gedanken geprägt, ziehen wir auch genau diese von außen in unser Leben, wenn eine fremde, ebenfalls negative Energie mit unserer resoniert. Denn alles, was existiert, reagiert mit seinem "Chi" (die Chinesen bezeichnen Energie als "Chi"). Eine Strategie wie: "Ich gehe immer vom Schlimmsten aus, dann werde ich auch nicht enttäuscht" mag zwar auf den ersten Blick plausible klingen, hilft uns aber letztlich nicht weiter. Denn negative Gedanken wirken sich - abgesehen von den bereits genannten Gegebenheiten - auch auf negativ auf unsere Gesundheit aus.

 

Der Zellbiologe Bruce Lipton beschreibt in seinem Buch "Intelligente Zellen - wie Erfahrungen unsere Gene steuern", wie unser Denken und Fühlen auf molekularer Ebene bis in jede einzelne Zelle unseres Körper hineinwirkt. Doch bei all diesen richtigen und wertvollen Erwägungen ist es wichtig, die sprichwörtliche Kirche im Dorf zu lassen. Auch hier macht die Dosis das Gift. Jeder von uns hat negative Gedanken und Gefühle, und das ist auch völlig in Ordnung. Sie sollten eben nur nicht die Überhand erlangen und die dominante Struktur in unserem Gehirn untermauern. Doch darin liegt für manche Menschen genau die Crux, die Herausforderung. Wie können wir uns die oben beschriebenen Bedingungen in umgekehrter Weise zunutze machen?

 

1.) Achtsamkeit üben

Beobachten Sie Ihre Gedanken, ohne sie zu bewerten. Erkennen Sie ein dahinter liegendes Muster? Sind Sie ein "Mein Glas ist halb voll" oder "Mein Glas ist halb leer" Typ? Nehmen Sie das einfach wahr, ohne weitere Schlüsse zu ziehen.

 

2.) Dankbarkeit fühlen

Dankbarkeit ist eine der positivsten Empfindungen überhaupt, die uns ganz viel Kraft schenkt. Lenken Sie Ihren Fokus auf die Dinge, die in Ihrem Leben gut laufen und sagen Sie sich ganz bewusst, wie dankbar Sie sind. Wir sollten uns viel öfter bewusst machen, wie zufrieden wir mit unseren Lebensbedingungen sein können. Meckern kann man natürlich immer, aber war fehlt uns denn zum Leben wirklich? Wir meckern sehr oft auf ganz hohem Niveau (hier spreche ich nicht von Menschen, die tatsächlich ums Überleben kämpfen, auf der Straße schlafen müssen oder jeden Monat bangen, ob das Wenige reicht).

 

3.) Krafträuber eliminieren

Kennen Sie das Gefühl, dass Sie sich nach einer Diskussion mit einem bestimmten Menschen so ausgelaugt fühlen, als hätten Sie eine mehrstündige Wanderung gemacht? Mit dem Unterschied, dass Sie einfach nur ausgelaugt sind, ohne dass es Ihrer Gesundheit oder Psyche gut getan hat? Erkennen Sie diese Krafträuber in Ihrem Leben und sagen Sie "Nein!". Diese Krafträuber laben sich an Ihnen und stärken sich, währen Sie einfach nur Federn lassen. Meine Buchempfehlung: "Keine Chance für Krafträuber - wie Sie Ihre Lebensenergie schützen und aufladen" von meinem Verlagskollegen und Physiotherapeuten Thomas Schäfer. 

 

4.) Vergebung praktizieren

Jeder von uns wird von anderen Menschen enttäuscht oder gekränkt. Das gehört zum Leben. Dennoch: Lassen Sie los und vergeben Sie, dann kann die negative Energie abfließen.

 

5.) Freundlichkeit verinnerlichen

"Schenke dem Leben ein Lächeln und es lächelt zurück" oder so ähnlich. Fakt ist, je nachdem, wie wir selbst auftreten, so reagiert auch unsere Umwelt (wieder mal das Gesetz der Resonanz). Gehen wir frohen Mutes, mit Freundlichkeit und Liebe im Herzen auf die Welt zu, werden diese Gefühle größtenteils erwidert. Das klappt nicht immer, aber wenn wir uns dieses Gesetzes bewusst machen, immer öfter!

 

6.) Glücksgefühle speichern

Heute morgen bin ich mit meinem Mann und meinen Hunden im winterlichen Taunus spazieren gegangen. An jedem Baum waren wunderbare Eiskristalle und der ganze Wald war dadurch weiß. Früher hätte ich das maximal sehr kurz wahrgenommen, ohne davon weitere Notiz zu nehmen. Heute blieb ich bewusst stehen und versuchte, zu verinnerlichen, was ich sah. Ich weiß, dass diese Schönheit so Eingang in mein Unterbewusstsein und meine Gehirnstrukturen findet. Wir müssen uns einfach viel öfter Zeit für die schönen Dinge des Lebens nehmen, ohne von unserem Terminplan getrieben zu werden. Ja, ich weiß, was Sie denken und Sie haben Recht: Es ist nicht immer einfach, aber viel öfter möglich, als wir es zulassen! Zum Üben: Schauen Sie sich einfach mal bewusst und ein paar Minuten die Gesichter dieser wunderschönen und fröhlichen Kinder auf meinem Titelbild an. Mir geht dabei das Herz auf...

 

Ich wünsche Ihnen alle Gute, viel Gesundheit, viele achtsame und positive Momente im Jahr 2017. Vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Blog! Mir macht es großen Spaß, für Sie zu schreiben - Dankbarkeit :-) 

 

Herzlichst, Ihre Beate Caglar

 

 

 

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