Street Food - Hausgemachte Currywurst

April 11, 2017

Worum geht's ?

 

Currywurst is widely considered to be the ultimate German street food” schreibt eine amerikanische Bloggerin. Nachdem jährlich in Deutschland ca. 800 Mio. Currywürste – oft an Imbissständen - verzehrt werden, ist da wohl was dran. Die Berlinerin Herta Heuwer, die angeblich mit britischen Soldaten Alkohol gegen Ketchup, Curry und vielleicht auch Worchestersauce getauscht haben soll, hat sie 1949 erfunden. Auch ich liebe Currywurst, was mich am Anfang meiner veganen Ernährung vor eine große Herausforderung gestellt hat. „Warum essen denn Veganer Würste? Ich denke, Ihr wollt kein Fleisch essen?“ Eine Frage, die ich oft höre, obwohl ich diesen Unmut mancher Fleischesser nicht nachvollziehen kann. Denn was mich angeht, so habe ich nicht aufgehört, Currywurst zu essen, weil sie mir nicht schmeckt, sondern weil ich keine Tiere mehr essen möchte. Auf den Geschmack, das „Soulfood Feeling“ und die Erinnerung an ein Essen, dass ich mal sehr mochte, möchte ich nicht verzichten. Schadet ja – entgegen der Auffassung von Ernährungsminister Schmidt – auch niemandem, wenn Veganer falsche Wurst essen.

 

Nach ein paar fehlgeschlagenen Experimenten habe ich dieses Rezept für die Herstellung von Currywurst ins Repertoire aufgenommen. Schmeckt natürlich nicht wie echte Bratwurst, aber für mein "Soul Feeling" reicht's.

Ich stelle die Bratwurst im Dampfgarer her. Das klappt sehr gut. Da das Einwickeln aber ein ganz schönes Gefummel ist, mache ich immer gleich ein paar mehr und friere sie ein. Die Currysauce ist ruckzuck gemacht, kann aber auch - wenn sie heiß in Schraubgläser abgefüllt wird - auf Vorrat hergestellt werden. Vielleicht habt Ihr ja Lust, das mal beim nächsten Grillen zu probieren? Ich wünsche Euch tolle und entspannte Ostertage (vielleicht ohne Lämmchen auf dem Grill...).

 

 

 

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