"Was fehlt Dir denn?" - Ein Reisebericht...

August 31, 2017

Worum geht's ?

Vor zwei Wochen war ich mit "meinen Mädels" am Wochenende im Seehotel Niedernberg.  Wir haben Geburtstag gefeiert, hatten richtig viel Spaß und haben unsere gemeinsame Zeit in vollen Zügen genossen: Erst chillen im Beach Club bei 28 Grad, heftiges Gewitter gegen 18 Uhr, dann lecker essen in wirklich schönem Ambiente des Restaurants. Wir haben uns rundherum wohl gefühlt!

 

Das Seehotel Niedernberg ist vor allem im Sommer eine tolle Location! Nach einer sehr lustigen Nacht ging's am nächsten Morgen um 7 Uhr zum Schwimmen in den See. Tatsächlich sind auch alle - mehr oder weniger müde - erschienen, und das Eintauchen ins frische, klare Wasser (mit ganz vielen, kleinen Fischies) bei Sonnenaufgang war ein absoluter Wellness-Traum! Das anschließende Frühstück in der Sonne auf einer wirklich schönen Terrasse dann zumindest für mich eher ernüchternd. Es gab viele, befüllte Schüsseln und Platten belegt mit Wurst, Schinken, Käse, Brötchen, Speck und Eiern. Das heißt, objektiv gab es ein großes Angebot. Dennoch hat mich das Büffet nicht angesprochen. Nicht etwa, weil es keine veganen Speisen gab - das war ja klar und nichts Anderes hatte ich erwartet. Sondern weil ich etwas spürte, das mir Unbehagen bereitete. Formulieren konnte ich es in diesem Moment nicht. Ich kam schließlich mit einem Brötchen, etwas Margarine und einer Banane an den Tisch zurück und ein wenig Enttäuschung nur schlecht verbergen. "Was fehlt Dir denn?" fragte meine Freundin als sie meinen spärlichen Teller sah. 

  

Letztes Wochenende bin ich dann mit meiner Mama und meiner Tochter nach Berlin gereist. Wir haben im Hotel Almodovar Hotel in Friedrichshain logiert. Samstagmorgen den Flieger um 7 Uhr zu nehmen, war zugegebenermaßen ein bisschen hart, aber dadurch standen wir immerhin schon gegen 9 Uhr an der Rezeption unseres Hotels in Berlin. Der Empfang im Hotel Almodovar war überaus freundlich und das Ambiente sehr einladend. Unser Zimmer war natürlich so früh noch nicht fertig, also haben wir beschlossen, erstmal frühstücken zu gehen. Als wir den Frühstücksraum betraten war mir plötzlich klar, was mir vor zwei Wochen gefehlt hatte: positive Energie!

 

Bei allen Gerichten, Platten und Auslagen habe ich sofort gespürt, dass die Speisen mit viel Liebe zubereitet wurden. Hier hat sich jemand wirklich Mühe gegen. Schön geschriebene Schilder erklärten, ob es sich um ein veganes oder Hühner-Rührei handelte. Selbst gemachte Chorizo aus Seitan sowie anderer Aufschnitt, tolle Brotaufstriche, veganes Bircher-Müsli, vegane Currywurst, frisch gebackene Croissants, leckeres hausgebackenes Bio-Brot, extravagante Salate, und, und, und! Man spürte einfach, dass das Büffet mit viel Mühe zubereitet wurde und sich jemand Gedanken gemacht hat, wie man für seine Gäste etwas Besonderes auf den Tisch bekommt. Wie Ihr aus meinem Buch wisst, spielt die Zubereitung der Speisen und der Wert des Selbstkochens eine wichtige Rolle bei achtsamer Ernährung! Abgesehen von dem tollen Frühstück waren die Zimmer gut und sauber und das Preis-Leistungsverhältnis hat absolut gestimmt. Wir lieben Berlin und werden dort gerne wieder absteigen. Falls Ihr es auch mal versuchen wollte (und nein! Ich bekomme keine Provision), dann geht auf www.almodovarhotel.de Weitere Eindrücke vom Frühstücksbüffet nachfolgend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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