Megastar Hagebutte

October 15, 2019

Kennt Ihr das noch aus Eurer Kindheit? „Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm, es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um…“ (Hoffmann von Fallersleben schrieb das im Jahre 1843). Ein Liederrätsel, das die Hagebutte beschreibt.

 

Wir haben das Privileg, dass diese wunderbare Pflanze wild und üppig in unseren Gefilden wächst und neben vielen anderen wertvollen Nährstoffen (z.B. sekundäre Pflanzenstoffe, Omega-3-Fettsäuren in den Kernen, Vitamin E & K) ein absoluter Vitamin C Megastar ist! Sie hilft uns, Infektionskrankheiten vorzubeugen und zu heilen, wenn uns doch mal eine Erkältung überrumpelt hat. Und jetzt ist die beste Zeit, die reifen Früchte in den Büschen am Feldrand zu pflücken. Natürlich lassen wir immer genug für Vögel und andere Tiere am Strauch :-)

 

In der Naturheilkunde kommt die Hagebutte in Form von Hagebuttenpulver zum Einsatz, und zwar als Nahrungsergänzungsmittel gegen quälende Gelenkschmerzen bei Arthrose. In verschiedenen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die entzündungshemmenden Effekte der Hagebutte auf die enthaltenen Galaktolipide zurückzuführen sind. Zudem hilft Hagebutte auch bei Problemen während der Menstruation (z.B. bei Krämpfen).

 

Wie kann ich diese tollen Nährstoffe für mich nutzen?

 

Zur Herstellung von Marmelade würde man Stil und Blüte entfernen, die Frucht halbieren und entkernen. Eine Mordsarbeit! Auch wenn Hagebuttenmarmelade richtig lecker ist, gehen beim Einkochen viele wertvolle Nährstoffe verloren. Sie bleiben jedoch für einige Zeit erhalten, wenn man die Früchte nur vorsichtig trocknet und dunkel lagert. Da auch die Kerne sehr wertvoll sind (siehe oben), habe ich mich dazu entschieden, die Früchte nur zu waschen, die Stile sowie grobe Blütenblätter zu entfernen und die Früchte grob zu hacken. Denn an der Hagebutte ist alles genießbar. Danach gehts zum Trocknen: gestern und heute in der warmen Herbstsonne (24 Grad), ab heute Nachmittag (es ist Regen angesagt) wird in den Heizungskeller umgezogen. Alternativ kann man die Früchte 8-10 Std. bei 30 Grad im Backofen (mit einem offenen Spalt, damit die Feuchtigkeit entweichen kann) trocknen. Wenn die Früchte richtig trocken sind (sonst entsteht evtl. Fäulnis) werden sie in einer Universalmühle zu feinem Pulver gemahlen.

 

Dosierung: Täglich 1 TL davon in einen Saft, Smoothie oder Wasser eingerührt verzehren. Bei uns gibt es von Herbst bis Frühjahr morgens ein Glas frisch gepressten Saft aus Orangen, Grapefruit, Zitronen, Granatapfel, frischem Ingwer und Kurkuma, in den das Pulver eingerührt wird. 

 

Übrigens: Falls Ihr Hunde habt und diese an Arthrose leiden, können sie das Pulver wahrscheinlich auch gut vertragen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hagebuttenpulver profitieren!

 

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