Warum        achtsame Ernährung?

Weil nicht so sehr unser Verstand unser Essverhalten steuert,

sondern vor allem unser Unterbewusstsein.

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahre 1946 postulierte die Weltgesundheitsorganisation, dass eine aufgeklärte öffentliche Meinung für die Verbesserung der Gesundheit von höchster Wichtigkeit sei. Zum Thema GESUNDE ERNÄHRUNG werden wir in den Medien mittlerweile mit Informationen überflutet. Trotzdem führen Krankenkassen fast 40% aller Kosten in Deutschland auf ernährungsbedingte Krankheiten zurückzuführen. Was läuft denn schief? Zu wenig Disziplin?

"Der Mensch ist nicht Herr seiner selbst"

Sigmund Freud (1856-1939)

Diese Aussage des Wiener Nervenarztes, die Anfang des 20. Jh. die Gesellschaft schockierte, wurde mittlerweile durch Neurowissenschaften bestätigt. Und obgleich Ernährungsratgeber uns suggerieren, dass wir bewusst entscheiden können, wann, was und wieviel wir essen, steuert unser Organismus unser Essverhalten hauptsächlich vegetativ, also ohne unser bewusstes Zutun. Eine Rolle spielen dabei unsere somatische Intelligenz und unser Bauchhirn. Wie das funktioniert, liest Du hier.  

 

Darüber hinaus ist Essen von Natur aus eine emotionale Sache. Um sicher zu stellen, dass wir bei Hunger auch tatsächlich die zur Lebenserhaltung notwendige Nahrung aufnehmen, werden wir mit Mechanismen gelockt, denen wir kaum widerstehen können. Dafür sorgt unser raffiniertes limbisches System. Wie es das macht, liest Du hier.  

 

Wir leben auch nicht mehr als Jäger und Sammler, die zum Beeren pflücken oder Jagen motiviert werden müssen, sondern in einer tendenziell überfordernden Zeit des Konsumüberschusses. Das heißt, wir essen im digitalen Schlaraffenland. Abgesehen davon, dass unsere ursprüngliche genetische Programmierung (zum Überleben möglichst fett, süß und salzig zu essen) in unserer Überflussgesellschaft nicht mehr adäquat ist, sind mittlerweile psychosoziale Faktoren und äußere Reize am Start, die unser Essverhalten ständig beeinflussen. Welche sind das?

Egal, was uns Medien suggerieren wollen: Von außen aufgegebene Diätpläne, die disziplinierte Ess-Entscheidungen voraussetzen, berücksichtigen nicht, was unser Essverhalten tatsächlich steuert und funktionieren deswegen in den wenigsten Fällen, jedenfalls nicht langfristig. Denn sie verkennen, dass wir es nicht lange durchhalten, uns mit den mächtigen Schaltzentralen unseres Körpers anzulegen - es sei denn, es steht eine besonders starke Emotion dahinter, die uns antreibt. Eines klappt mit einer Diät aber ganz sicher: dass wir uns nach deren Scheitern noch schlechter fühlen als vorher.

 

Tatsächlich liegt der Schlüssel zu gesunder Ernährung nicht in der Diätik, sondern in uns selbst! Erst wenn wir die Signale unseres Körpers wieder wahrnehmen, unsere individuellen Essgewohnheiten entschlüsseln und beobachten, was unsere ganz persönlichen Antreiber zum Essen sind, können wir bewusst und gezielt auf unsere Ernährung Einfluss nehmen. 

"Denn das ist eben die Eigenschaft der wahren Aufmerksamkeit, dass sie im Augenblick das Nichts zu allem macht."

Johann Wolfgang von Geothe (1749-1832)

Achtsamkeit ist ein wunderbares Hilfsmittel, um genau das zu erreichen, und zwar ohne auf bestimmte Lebensmittel zu achten oder Kalorien zu zählen. Und das schöne ist: Achtsamkeit kann man für mehr Selbstfürsorge in jeder Lebenslage praktizieren, nicht nur beim Essen.

 

Was Achtsamkeit genau ist und wie man sie beim  Essen praktiziert, erläutern wir detailliert in unserem liebevoll gestalteten Buch: "Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essens" (Verlagsgruppe Random House). Neben sorgfältig recherchierten Fakten zu spannenden Themen wie: die Kraft der Gedanken, Gefühle am Esstisch, unsere beherrschende feinstoffliche Energie, u.v.a. veranschaulichen viele kleine Übungen, wie wir Achtsamkeit ganz leicht in unseren Alltag integrieren können. Besonders freue ich mich, dass meine liebe Freundin Nele Neuhaus das Vorwort geschrieben hat. Weiterführende Beiträge zu unseren Kernthemen (Ernährungspsychologie, somatische Intelligenz, feinstoffliche Energie, Achtsamkeit, Spiritualität, Gesunde Ernährung und Darmgesundheit) findet Ihr auf den Seiten dieser Website und unserem  Blog.

Und damit das Essen auch Spaß macht und schmeckt, haben wir Euch unsere Lieblingsrezepte aufgeschrieben. 

 

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