Hustensaft

aus frischen Heilkräutern, die auf fast jeder Wiese wachsen

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Bevor es losgeht, noch 'was Juristisches...

Das nachfolgende Rezept soll Dich über ein altes Hausmittel informieren. Es stellt keinen medizinischen oder therapeutischen Ratschlag dar und die Anwendung erfolgt auf eigene Gefahr. 

Mein Hustensaft besteht neben weiteren wertvollen Kräutern hauptsächlich aus dem Megastar Spitzwegerich (der wirklich auf fast jeder Weide zu finden ist). Der Spitzwegerich enthält Inhaltsstoffe, die reizmildernd und hustenlösend wirken. Er wird gegen Katarrhe der Luftwege und entzündliche Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt. Thymian unterstützt diesen Effekt, während Salbei gut gegen Halsschmerzen ist. Kapuzinerkresse wirkt antibiotisch und Scharfgarbe, die Heilpflanze des Jahres 2014, wirkt (und an dieser Stelle könnte man eine lange Liste aufführen...) entzündungshemmend, schmerzstillend, wundheilend, ... etc., etc.

Das wird gebraucht:

Spitzwegerich (sollte Hauptbestandteil der Mischung sein)

Schafgarbe

Salbei

Thymian

Kapuzinerkresse

viel Bio Rohrohrzucker (1 kg : 1 l Flüssigkeit)

Wasser

So wird's gemacht:

Leider kann ich keine genauen Mengenangaben bezüglich der o.g. Zutaten machen, aber das ist auch nicht wichtig, da das Rezept kaum genaue Angaben braucht. Was man beachten sollte, wenn man einen wirksamen Hustensaft herstellen möchte, ist, dass, der Spitzwegerich-Anteil dominant ist und der Zucker-Flüssigkeit-Anteil 1:1. Das heißt, 1 kg Zucker auf 1 kg Kräuterflüssigkeit. Das klingt nach richtig viel, ist es auch. Aber, der Zucker wird zur Konservierung gebraucht. Sonst hält der Hustensaft nicht (zumindest nicht, wenn er keinen Alkohol enthalten soll). Letztlich handelt es sich um ein Heilmittel, dass gegen Husten löffelweise eingenommen wird. Also hält sich die Zuckeraufnahme dann auch wieder in Grenzen.

Die Zubereitung ist mehr als einfach: Alle Kräuter waschen, klein schneiden, in einen Topf geben, mit großzügig Wasser bedecken, gerade so aufkochen lassen, dann die Temperatur runterschalten und für ca. 30 Minuten leicht simmern lassen. Es kommt hier wirklich nicht auf die genaue Zeit an. Der Kräutersud kann ruhig auch länger ziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach den Kräutersud durch ein Sieb abseihen. Die Kräuter richtig gut ausdrücken, damit soviele Nährstoffe wie möglich im Sud landen. Den Sud abwiegen und mit 1:1 Zucker mischen. Alles aufkochen, ein paar Minuten köcheln lassen und in Flaschen abfüllen. Es gibt verschiedene Theorien und Meinungen, ob das Sinn macht: Ich drehe immer meine Flaschen, Einmachgläser, was auch immer um, bevor ich es nach 1 Stunde oder so, wieder mit dem Deckel nach oben hinstelle. Ich denke, es entsteht so ein hilfreiches Vakuum und mir ist auch noch nie etwas schlecht geworden. 

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