Sushi-Collection

ohne Fische

Bei der Sushi-Herstellung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich mache Maki-Sushi gerne mit Avocado, Gurke, Möhre, Sprossen und Kaviar aus Algen. Meine neuesten Kreationen sind: Maki mit Fenchel, Chicoree, Ananas und meine "low-carb" Variante mit Quinoa, Erdnuss, Rote Beete, Rettich und Sprossen. Quinoa liefert wertvolles Protein und die Chia-Samen, die das Quinoa klebrig machen helfen, gesunde Omega-3-Fettsäuren. Wie wäre es also mal mit einer Vorspeisen-Platte voll verschiedener Varianten Sushi?

Grundrezept Sushi-Reis

125 g Sushi-Reis

1 EL Reisessig

1 EL Zucker

1 TL Salz

Grundrezept Quinoa

125g Quinoa schwarz

2 EL Erdnussmus

2 EL Chia-Samen

3 TL Misopaste

Zubereitung Sushi-REis:

Den Reis waschen, 1 Stunde in Wasser einweichen (dann klebt er besser) und abtropfen lassen. Mit 150ml Wasser aufkochen, 2 Minuten sprudelnd kochen, dann bei mittlerer Hitze zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Den Reis vom Herd nehmen und mit einem Küchentuch abgedeckt 10 Minuten abkühlen lassen. Essig, Zucker und Salz aufkochen, dann wieder abkühlen lassen (ihr könnt auch gleich fertigen Sushi-Essig verwenden). Den Reis in eine flache Schüssel füllen und mit einem Holzspatel behutsam umwenden, dabei den Essig vorsichtig einarbeiten. Mit dem Holzspatel Furchen in den Reis ziehen, damit er abkühlen kann.

Zubereitung Quinoa:

Die Misopaste in 375 Wasser verrühren. Quinoa abwaschen und im Miso-Wasser aufkochen lassen, dann 15 Minuten leicht köcheln lassen, bis das Wasser ganz aufgenommen wurde. Gelegentlich umrühren. 2 EL Chia-Samen mit 8 EL Wasser für 20 Minuten quellen lassen. Quinoa etwas abkühlen lassen und mit Chia-Samen und Ernussmuss verrühren. Die Masse nun ganz abkühlen lassen. Die Chia-Samen und das Erdnussmus machen das Quinoa klebrig, sonst hält es nicht zuammen.

Maki mit Avocado, Gurke, Sprossen und Algenkaviar

1/2 Gurke

1 reife Avocado

1 Hand voll frischer Sprossen

1 EL Algenkaviar (Ikea)

1 TL Wasabipaste

2 Noriblätter

Avocado entsteinen, Gurke waschen und beides in feine, dünne Streifen schneiden (ca. 0,5 cm breit oder etwas mehr). Je ein Noriblatt mit der rauhen Seite nach oben auf eine Bambus-Rollmatte legen (In Videos werden die Noriblätter geteilt, ich rolle das ganze Blatt). Die untere Seite des Noriblattes sollte fast mit der unteren Seite der Sushi-Matte abschließen (ca. 5 mm Abstand max.). Die Hände mit Essigwasser befeuchten und den Sushi-Reis dünn (max. 1 cm dick) auf das Noriblatt geben und fest drücken. Auf der Querseite, die Dir abgewandt ist einen Streifen frei lassen (2 cm). Mit dem Finger in der Mitte von links nach rechts die Wasabipaste verteilen. Auf der unteren Hälfte des Noriblattes eine Kerbe eindrücken und das Gemüse, Kaviar und Sprossen auflegen. Den Streifen mit Wasser bestreichen und mittels Sushi-Matte das Ganze fest einrollen. Die fertige Rolle in 6 gleiche Stücke schneiden. Am besten schaut man sich das Rollen mal auf You Tube an.

Maki mit Quinoa, Erdnuss, Rote Beete, Rettich und Sprossen

1 kleine Rote Beete

1/2 kleinen Rettich

1 Handvoll Sprossen (z.B. Rote Beete)

2 EL Granatapfelsirup

1 EL Zitronensaft

1/2 TL Ras-el-Hanout

1/4 TL Zimtpulver

Das Quinoa wie oben beschrieben zubereiten. Die Rote Beete schälen und die feine Streifen schneiden (ca. 0,5 cm breit oder etwas mehr). Eine Marinade aus Granatapfelsirup, Zitronensaft und Gewürzen herstellen und die Rote Beete darin für 15 Minuten marinieren. Die Herstellung folgt im übrigen wie oben bei Maki mit Avocado, Gurke, Sprossen und Algenkaviar beschrieben.

Maki mit Chicorée-, Fenchel-, Ananas- und Ingwer-Curry

2 Stauden Chicorée

1 kleine Fenchelknolle

200g frische, reife Ananas

1 Stück Ingerwurzel (ca. 5cm)

1 TL Currypulver

1 TL Rohrohrzucker

Pfeffer, Salz

Chicorèe, Fenchel, Ingwer und Ananas putzen bzw. schälen. Chicorèe, Fenchel und Ananas in feine Streifen schneiden (ca. 0,5 cm breit oder etwas mehr), den Ingwer reiben. Pfanne erhitzen, Zucker karamelisieren lassen und den Fenchel dazu geben. Für etwa 2-3 Minuten anbraten, dann den Chicorèe dazu geben und nochmals 1-2 Minuten alles anrösten. Nur die restlichen Zutaten unterrühren, alles abkühlen lassen. Die Herstellung erfolgt wie oben beschrieben.

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