Fruchtsirupe

Natur in Flaschen

Holunderblütensirup 

Der erste Sirup der Saison ist der Holunderblütensirup. Ich kombiniere ihn gerne mit Kamille, da das Aroma unglaublich ist. Das Rezept ist denkbar einfach, wie für alle nachfolgenden Sirupe auch. Holunderblüten und Kamille sammeln, so dass ein 5 Liter Gärtopf (oder anderer Topf mit Deckel) voll wird. 3 Liter Apfelwein aufgießen und alles 1 Woche ziehen lassen. Dann die Füllung durch ein Sieb in einen Topf abgießen und nochmals durch ein Mulltuch abgießen, damit die Blütenpartikel nicht mit in den Sud gelangen. Alles mit 1 kg Rohrohrzucker aufkochen und wenn die Flüssigkeit richtig gesprudelt hat, in saubere Flaschen abfüllen. Das war's! 

Rhabarber-Sirup

1 kg Rhabarber

1 l Wasser 

500 g Rohrohrzucker

 

So wird's gemacht:

  • Den Rhabarber waschen und nur die Enden abschneiden, nicht schälen. In Stücke schneiden und in heißem Wasser weich kochen (ca. 15-20 Minuten).

  • Dann den Rhabarber durch ein feines Sieb drücken und den Saft auffangen. Diesen dann mit dem Zucker aufkochen und zu einem Sirup einköcheln lassen (nochmal ca. 15-20). Heiß in Flaschen abfüllen und fest verschließen. Abkühlen lassen und genießen!

Die übrigen Sirupe werden nach dem gleichen Schema eingekocht. Für Rhabarber-Erdbeer-Sirup ersetze  ich die Hälfte des Rhabarbers durch frische Erdbeeren.

 

Für den Melonensirup neme ich weniger Wasser (ca. 800 ml) und 1 EL Saflorblüten (optional;gibt's beim türkischen Lebensmittelhändler) mit der Melone aufgekocht. Das hat den gleichen Effekt wie Safran: hat keinen Geschmack, gibt aber eine schöne Farbe und ist billiger.

 

Für den Himbeer-Lavendel-Sirup nehme ich auf 1 kg Himbeeren eine Hand voll frischer Lavendelblüten und 100 ml Rotwein (optional).

Für die Sirupe verwende ich ausnahmsweise Rohrohrzucker, anstatt Alternativen wie Kokosblütenzucker oder Erythrit, weil das Ergebnis (Geschmack und Farbe) damit am besten gelingt.

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