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Was macht Maroni so gesund?


Um auch im Herbst und Winter gesund und fit zu bleiben, gibt es saisonale Lebensmittel, die uns mit tollen Nährstoffen versorgen können. Die Maroni gehören eindeutig dazu. Obwohl sie zu den Nüssen zählen, haben sie deutlich weniger Kalorien als andere Nüsse. 100g Maroni haben nur 200 kcal, während dieselbe Menge Erdnüsse etwa das Doppelte haben.

Das eigentlich Tolle an Maronen ist aber, dass ihr Nährwert sehr hoch ist. Vitamin B1, B2 und B6, die bei Stress die Nerven beruhigen und die Produktion unserer körpereigenen Happiness-Droge Serotonin unterstützen sind eines der Highlights. Zudem enthalten sie viel Vitamin C, Kalium und Omega-3-Fettsäuren. Schließlich unterstützen sie einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt und helfen bei den Entgiftungsprozessen der Leber.

Man kann Maronen jetzt beim Gemüsehändler kaufen oder selbst im Wald sammeln. Die wilden Maronen sind zwar nicht so groß, wie die gekauften, sind aber nährstoffmäßig krass überlegen. Denn wenn sich eine Pflanze in der Natur gegen allemöglichen Feinde wehrt, wird sie robust und nährstoffreich (inkl. wertvollen sekundären Pflanzenstoffen). Ich bin gestern mit einem Freund und drei Hunden durch den Herbstwald gestapft und wir haben einen großen Sack voll Maronen gesammelt. Eigentlich wollten wir Pilze sammeln, aber das war nicht so erfolgreich. Das einzige, was man beim Maronen sammeln beachten muss, ist, dass man keine Kastanien, sondern tatsächlich essbare Maroni sammelt. Letztere haben viele feine Stacheln auf der Schale und befinden sind dort interessanterweise immer in Dreier-Gruppen (siehe Bild oben).

Egal, wie man Maronen zubereitet, sie müssen zunächst immer kreuzweise angeritzt werden, damit sie nicht (wie Popcorn) platzen. Dann kann man sie entweder im Backofen bei 180 Grad (Ober-Unterhitze) für 25-30 Minuten rösten oder für 15-20 Minuten in Salzwasser kochen (dann mit kaltem Wasser abschrecken, sofort schälen und z.B. zu Maronensuppe oder Maronen-Kartoffel-Püree weiter verarbeiten). In manchen Rezepten findet man die Anleitung, sie bei 200 Grad zu rösten, dann geht aber das Vitamin C kaputt (bei 190 Grad). Und das wäre schade. Ich persönlich benutze einen alten Sandwichmaker und lege die Maroni dort zum rösten auf.


Der schöne Nebeneffekt beim Maronisammeln im Wald ist, dass man seinem Körper und Immunsystem etwas ganz besonders Gutes antut. Warum? Liest Du hier!