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Eat green und lass die Sonne in Dir scheinen!


Als die Ärztin und spätere Rohkost-Pionierin Dr. Ann Wigmore an Krebs erkrankte, erinnerte sie sich an das Heilwissen ihrer Großmutter und begann, vor allem wegen des Chlorophylls, täglich frisch gepresste Weizengrassäfte zu trinken. Zudem ernährte Sie sich vornehmlich von Rohkost (insbesondere Sprossen) und gesundete vollständig. Auch das Rezept für den gesunden Rejuvelac, der sich aufgrund seiner Milchsäurebakterien und anderer Vitalstoffe besonders positiv auf unsere Darmgesundheit auswirkt, stammt aus ihrer Feder. Aus all diesen Erkenntnissen entwickelte sie ein ganzes Ernährungsprogramm, das in Instituten in den USA sehr erfolgreich umgesetzt wird.


Eigentlich muss man, um Chlorophyll anzupreisen, keine superlativen Erfolgsgeschichten erzählen. Denn Chlorophyll ist tatsächlich ein grünes Wunderelexier.


Chlorophyll wird im kommenden erleuchteten Zeitalter das Hauptprotein sein. Im frisch zubereiteten Getränk (Grassaft) enthält es kondensierten Sonnenschein und den für die Wiederbelebung des Körpers erforderlichen elektrischen Strom, und es wird Teile des Gehirns erschließen, von denen der Mensch heute noch nichts weiß.

(Ann Wigmore, 1909-1994)


Warum Grassäfte? Weizengrassaft zum Beispiel besteht zu 70 % aus Chlorophyll, der lebensspendenden Substanz und das Farbpigment, das den Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht. Es wird auch „grünes Blut“ genannt, da es in seiner molekularen Struktur dem menschlichen Blut sehr ähnelt. Der deutsche Chemiker Richard Willstädter bekam 1915 den Nobelpreis in Chemie für seine Arbeit auf dem Gebiet der Pflanzenpigmente. Er wies nach, dass Chlorophyll und Hämoglobin sich eigentlich nur in ihrem Zentralatom unterscheiden: Häm besteht aus einem zentralen Eisenatom, während das Zentralion des Chlorophylls Magnesium ist. Das Eisenatom im Hämoglobin bindet Sauerstoff und ermöglich dadurch den Sauerstofftransport im Körper, während das Magnesium die Absorption von Sonnenlicht ermöglicht.


Diese in Pflanzen gespeicherte wertvolle Lichtenergie (gemessen in Biophotonen) unterstützt den menschlichen Organismus in unglaublich vielfältiger und umfassender Weise bei lebenserhaltenden Prozessen. Wertvolle Lichtenergie des von der Pflanze absorbierten Sonnenlichts wird in unsere Zellen übertragen und fördert nachhaltig die Zellatmung und den Zellstoffwechsel. Das stark basische Chlorophyll wirkt antibakteriell und wundheilend. Es unterstützt den Aufbau neuer Blutzellen sowie die Entgiftung von krebserregenden Substanzen. Außerdem besteht Grassaft ungefähr zu 1/5 aus Protein (alle essentiellen Aminosäuren), das vom Körper optimal verwertet werden kann.


Grüne Lebensmittel enthalten aber natürlich nicht nur Chlorophyll und Magnesium, sondern viele weitere Mikronährstoffe: das Betacarotin, aus dem der Körper Vitamin A herstellen kann, Vitamin C und Vitamin K, Folsäure, Vitamin B6, Kupfer, Calcium, Kalium und Spurenelemente in ausgewogener Kombination und sogar Omega-3-Fettsäuren. Dazu noch jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe sowie seltene Spurenelemente mit antioxidativer und krebshemmender Wirkung. Sulforaphan, das vor allem in Brokkoli enthalten ist, aktiviert körpereigene Entgiftungsenzyme in der Leber, die krebserregende, freie Radikale neutralisieren können. Diese Aufzählung könnte man noch sehr viel länger fortführen, so toll ist der Stoff.


So, und wie kommt jetzt die Sonne in unsere Zellen? Richtig! Indem wir das Pflanzengrün tatsächlich essen! Das kann zum Beispiel in folgender Form passieren:

  • Weizengras, Gerstengras und Dinkelgras (ganz einfach selbst anbauen)

  • Heimische Kräuter (z.B. Petersilie, Minze, Basilikum, Vogelmiere)

  • Wildpflanzen (z.B. Brennessel, Löwenzahn, Brombeerblätter) – ganz einfach selbst pflücken im Garten oder unterwegs

  • grüne Sprossen und Microgreens (ganz einfach selbst züchten)

  • Blattgemüse (Brokkoli, Spinat, Mangold, Blätter der Roten Beete oder der Kohlrabi) – frisch auf dem Markt (am besten in Bio-Qualität) kaufen

  • Mikroalgen wie Spirulina und Chlorella

Ideal ist, die Blätter durch einen Slow Juicer zu pressen und den Saft (rasch nach der Herstellung, bevor die Nährstoffe verfliegen) morgens auf nüchternen Magen zu trinken. Dann können die Nährstoffe am besten aufgenommen werden. Natürlich könnte man und kann man die grünen Zutaten auch in einen Smoothie mixen. Aber in diesem Fall wollen wir die krasse Portion Nährstoffe, ausnahmsweise ohne Ballaststoffe, die direkt ins Blut geht. Achtung! Das ist wirklich ein krasses Nährstoffkonzentrat und außerhalb einer therapeutischen Behandlung reicht ein Schnapsglas voll Grassaft. Tastet Euch erstmal vorsichtig heran und spürt, wie es Euch damit geht.



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